Enkelrum
Großes Leben auf 40 QuadratmeternLinda und Björn entschieden sich für Freiheit statt mehr Wohnfläche

Als Linda und Björn ihr Ferienhaus auf Gotland bauen wollten, entschieden sie sich bewusst für den entgegengesetzten Weg des klassischen Traums von mehr Quadratmetern. Stattdessen beschlossen sie, sich zu verkleinern und Freiheit über Wohnfläche zu stellen. Das Ergebnis ist ein 40 Quadratmeter großes Haus im Modell Panorama von Enkelrum – ein Zuhause, in dem jede Fläche durchdacht ist und in dem das Panoramafenster die Grenze zwischen Innen- und Außenraum verschwimmen lässt. Hier sind Natur, Licht und die Landschaft Gotlands ein selbstverständlicher Teil des Alltags.
Wir treffen Linda und Björn zu einem Gespräch über die Entscheidung, kleiner zu bauen, über die Bedeutung des Panoramafensters für das Raumgefühl – und darüber, wie durchdachte Materialwahl und nachhaltige Lösungen ein kompaktes Zuhause sowohl großzügig als auch persönlich machen können.
Ihr habt euch entschieden, ein Ferienhaus mit nur 40 m² zu bauen, obwohl das Grundstück mehr zugelassen hätte. Was war der Grund für diese Entscheidung?
„Wir haben, wie man es eben macht, zunächst über ein etwas größeres Haus nachgedacht und uns verschiedene Anbieter und Hausmodelle angesehen. Aber nachdem wir es ein paar Mal durchdacht hatten, wurde uns klar, dass das Leben, das wir in unserem zukünftigen Ferienhaus führen möchten, vor allem draußen stattfinden wird. Radfahren, Rollski, Schwimmen, Spaziergänge, Kaffee in der Sonne, Grillabende mit Gesprächen im Sommer – dafür braucht man nicht so viele Quadratmeter im Innenraum. Im Winter ist man zwar mehr drinnen, aber dann sind es meist nur wir zwei, und wir brauchen nicht so viel Platz.
Natürlich gibt es auch einen großen finanziellen Vorteil darin, kleiner und effizienter zu bauen. Wir haben noch viel Grundstück ‘übrig’ und stellen uns vor, dass wir in Zukunft genug Platz haben werden, um ein weiteres Haus hinzuzufügen, sodass wir Familie und Freunde empfangen können. Das kann mit der Zeit wachsen.
Es ist ein wunderbares Gefühl von Freiheit, nicht so viele Dinge und ‘Muss-Aufgaben’ zu haben. Das Leben in diesem Haus soll einfach und genussvoll sein. Und es ist auch sehr spannend und eine positive Herausforderung, ein kleineres Haus im Alltag gut funktionieren zu lassen.“



Ein Fenster zur Landschaft
Das Panorama-Modell von Enkelrum wurde so entworfen, dass es den Lichteinfall maximiert und eine Architektur schafft, in der die Umgebung ein natürlicher Teil des Raumes wird. Die große Glasfläche im Giebel öffnet das Haus zur Landschaft hin und lässt die Grenze zwischen Innen und Außen verschwimmen. In einem kompakten Haus wie diesem gewinnen Licht und Ausblick noch mehr an Bedeutung – der Raum wirkt größer, tiefer und stärker mit der Umgebung verbunden.
Gibt es eine Lösung oder ein Detail im Panorama-Haus, dem ihr beim Einzug vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habt, das heute aber entscheidend dafür ist, wie gut das Haus für euch funktioniert?
„Das Panoramafenster ist wirklich das Herz des Hauses. Hier erleben wir den Wechsel der Jahreszeiten hautnah – es ist sowohl beruhigend als auch voller Atmosphäre. In klaren Sternennächten kann man auf dem Sofa liegen und direkt in den Himmel schauen und Sternschnuppen sehen. So eine Aussicht ist man als Stadtmensch nicht gewohnt.“
Worauf reagieren Gäste normalerweise oder was überrascht sie, wenn sie euch besuchen – die Größe, das Gefühl oder etwas ganz anderes?
„Das Erste, was auffällt, ist natürlich das große Panoramafenster – die meisten bleiben dort erst einmal stehen. Es verändert den ganzen Raum und verstärkt das Gefühl von Weite im ganzen Haus. Gleichzeitig sind viele überrascht von den Proportionen im restlichen Haus. Das Schlafzimmer ist im Grunde normal groß, und das Badezimmer ebenfalls. Wir hatten uns selbst vorgestellt, dass das Badezimmer eher wie ein größerer Schrank sein würde, aber in Wirklichkeit ist es tatsächlich größer als das Badezimmer in unserer Wohnung.“
In einem kleineren Haus werden Materialien und Funktionen deutlicher wahrgenommen. Jedes Detail hat mehr Einfluss darauf, wie das Zuhause im Alltag erlebt und genutzt wird. Linda und Björn entschieden sich daher, besondere Sorgfalt in einige ausgewählte, gut durchdachte Ergänzungen zu investieren – Lösungen, die sowohl die Funktion des Hauses verbessern als auch die Atmosphäre der Räume aufwerten.
Wie hat die Entscheidung für ein kleineres Haus eure Lebensweise beeinflusst – sowohl im Alltag als auch darin, wie ihr Zeit, Raum und Dinge nutzt?
„Auf kleinerer Fläche zu leben bedeutet weniger Dinge – aber alles, was man hat, ist sorgfältig ausgewählt und erfüllt einen Zweck. Das ist unglaublich befreiend! Mit cleveren Aufbewahrungslösungen und multifunktionalen Möbeln kann man mehr unterbringen, als man denkt.“
Wo habt ihr euch entschieden, in Qualität oder Luxus zu investieren, und warum war das gerade in einem kleinen Haus wichtig für euch?
„Wir haben uns entschieden, in Qualität und in das zu investieren, was sich für uns wirklich wie Luxus anfühlt. Wenn man nur einmal im Leben ein Haus baut, möchte man, dass es so gut wie möglich wird. Die Planungsphase ist fast die beste – alles selbst auswählen zu können, von der Küche und den Fronten bis hin zum Badezimmer, den Fensterplatzierungen und der Elektroinstallation.“



Wasser als Ressource
Auf Gotland ist Wasser eine begrenzte Ressource, besonders in den Sommermonaten. Deshalb wurde auch das Badezimmer zu einem Ort, an dem nachhaltige Technik eine wichtige Rolle spielt – unter anderem durch eine zirkuläre Duschlösung von Orbital Systems.
Ihr habt euch bereits in der Planungsphase für eine zirkuläre Duschlösung von Orbital Systems entschieden. Wie funktioniert sie im Alltag, insbesondere angesichts der Tatsache, dass ihr auf Gotland lebt, wo Wasser eine begrenzte Ressource ist?
„Unser Haus steht auf Gotland, und Wasserknappheit ist dort sehr präsent, besonders im Sommer. Als saisonale Bewohner möchten wir unseren Wasserverbrauch wirklich reduzieren, damit wir die Insel und ihre ganzjährigen Bewohner nicht unnötig belasten. Die Orbital-Dusche macht das sehr greifbar – auf dem Touchscreen sieht man ständig, wie viel Wasser verbraucht wird und wie viel man bei jeder Dusche spart. Das Duscherlebnis selbst ist eigentlich wie bei einer ganz normalen Dusche, aber mit einem klaren Hightech-Gefühl. Wenn man mit dem Waschen fertig ist, kann man zum Beispiel noch eine Weile stehen bleiben, da das Wasser dann zu zirkulieren beginnt und wiederverwendet wird, ohne dass der Gesamtverbrauch steigt. Insgesamt wird man dadurch im Alltag bewusster im Umgang mit Wasser, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.“
Für Linda und Björn geht es beim Leben in ihrem Enkelrum nicht darum, weniger zu haben – sondern darum, mehr Raum für das zu schaffen, was ihnen wirklich wichtig ist: die Natur vor dem Fenster, gemeinsame Zeit und ein Zuhause, in dem jedes Detail durchdacht ist.






